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Les dernières nouvelles en Allemagne


25.08.2002 - www.nrwbrauchttempo.de

Die FDP-Landtagsfraktion NRW informiert

Die FDP Landtagsfraktion sagt JA zum Klimaschutz durch regenerative Energien!

Selbstverständlich ist es eine faszinierende Vision, den Energiebedarf der Zukunft zu einem möglichst hohen Prozentsatz durch regenerative Energieträger decken zu können. Deshalb sagt die FDP Landtagsfraktion JA zur Forschungsförderung im Bereich der regenerativen Energieträger - auch mit staatlicher Unterstützung. Und deshalb muss die Erprobung neuer Technologien unter realistischen Anwendungsbedingungen ermöglicht werden - auch über ökonomische Anreizmechanismen. 

Aber : Die FDP Landtagsfraktion sagt NEIN zu neuen Subventionen in Milliardenhöhe! 

Diese staatlich gesetzten Anreize sind allerdings ein Instrument, das nur wohldosiert zur Anwendung kommen darf. Sonst entstehen daraus gigantische Subventionsspiralen, die völlig außer Kontrolle geraten. Genau dies ist bei der Förderung regenerativer Energien in Deutschland bereits geschehen. 

im Jahr 2000 wurde Strom aus regenerativen Energieträgern in Deutschland mit etwa 2,5 Milliarden DM subventioniert. In 2001 werden mehr als 3 Milliarden DM erreicht werden. In zwei bis drei Jahren wird der Subventionsbedarf für deutsche regenerative Energie den Subventionsbedarf der deutschen Steinkohle übertreffen: Eine gigantische Verschleuderung von volkswirtschaftlichen Ressourcen. Das geht vor allem zu Lasten wichtiger Zukunftschancen bei Bildung, Wissenschaft und Mobilität. Und deshalb geht das mit der FDP Landtagsfraktion nicht! 

"Für die Betreiber sind Windkraftanlagen viel interessantere Investorenmodelle als es Containerschiffe oder geleaste Flugzeuge jemals waren. Windparks sind für die Betreib eine staatliche Lizenz, den Bürgerinnen und Bürgern das Geld aus der Tasche ziehen. Das wollen wir Freien Demokraten nicht länger mitansehen."

Dr. Gerhard Papke, wirschaftspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion vor 160 Windkraftgegnern bei einer Anhörung im nordrheinwestfälischen Landtag am 6. Juni 2001. 

Die Zwangssubventionierung der Windenergie ist sozial ungerecht!

Die Zeche für die Windkraftsubventionen zahlt der Stromkunde

Der Grund dafür, dass industrielle Windparks in NRW wie Pilze aus dem Boden schießen, liegt in der Tat allein in den massiven Subventionszahlungen, die den Investoren gewährt werden.
Der Einsatz von Windenergie wird durch das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) über einen Zeitraum von 20 Jahren stattlich und staatlich subventioniert. Allein in den ersten fünf Jahren
garantiert mit 17,8 Pfennig je Kilowattstunde - ein hoher Preis, den jeder Netzbetreiber wegen des Anschlusszwangs den Windstromproduzenten zahlen muss. Die Erzeugerpreise bei
konventioneil erzeugtem Kraftwerksstrom liegen hingegen bei 3-5 Pfennig je Kilowattstunde. Die Differenz zahlen letztlich alle Stromverbraucher, was gerade die privaten Haushalte trifft. 

So werden oftmals einkommensschwächere Bevölkerungsschichten, denen der teurere Stromverbrauch einen Teil ihres Budgets aufzehrt, stark belastet. Das verdeutlicht wieder einmal:
Subventionen sind letztlich immer unsozial. Die Subventionen für industrielle Windparks sind es in besonderem Maße. Denn sie garantieren Profit für wenige Investoren auf Kosten der
Gesamtheit aller Stromverbraucher.

Windenergie ersetzt nicht herkömmliche Kraftwerkskapazität

Windkraftanlagen sind nicht in der Lage, eine kontinuierlich definierte Strommenge an die Netzbetreiber zu liefern. Dies führt dazu, dass Kraftwerkskapazität ständig vorgehalten werden muss, um die so entstandenen Spannungsdifferenzen stets ausgleichen zu können. Windkraftanlagen ersetzen zudem niemals konventionelle Kraftwerke oder Kernkraftwerke, da sie aus technischen Gründen ohne konventionelle Anlagen allein überhaupt keinen Strom ins Netz einspeisen können. 
 

Windenergie hat energiepolitisch keine nennenswerte Bodeutung

Die in NRW befindlichen Windkraftanlagen produzieren lediglich etwa 0,8 % des in NRW benötigten Stroms! Die Windverhältnisse in NRW lassen nur einen Wirkungsgrad von 17-22 % dertatsächlichen Nennleistung zu. Überhaupt nicht zu lösen ist überdies das Problem der Grundlastversorgung. Der Wind in NRW bläst zu unregelmäßig und zu schwach, um mit der derzeitigen Anlagentechnik eine vernünftige Energiebilanz zu erzielen. 
 

Windkraftgroßenlagen zerstören das Landschaftsbild.

Von den über 10.000 Windkraftanlagen in Deutschland stehen allein mehr als 1.200 Windkraftanlagen in NRW. Und es werden immer mehr. Allein im ersten Halbjahr 2001 sind in Deutschland 673 weitere Anlagen errichtet worden. Viele davon in NRW. Zwar ist damit eine ErhöLung der Stromerzeugung aus dem regenerativen Bereich verbunden, doch deren Anteil an der Gesamtstromerzeugung in Nordrhein-Westfalen bleibt weiter verschwindend gering. 

Der erhoffte ökologische Vorteil von Windkraftanlagen ist also faktisch nicht gegeben und damit bedeutungslos. Bedeutend und für viele Bürger Nordrhein-Westfalens nicht mehr hinnehmbar ist hingegen die fortschreitende Zerstörung des Landschaftsbildes durch ständig größer und zahlreicher werdende Windkraflanlagen. Mittlerweile sind Großanlagen bis zu einer Gesamthöhe von 170 Meter keine Seltenheit mehr. Die Windkraftanlagen verändern das Landschaftsbild erheblich, da sie über weite Entfernungen hinweg sichtbar sind und durch ihr permanentes Rotieren den Blick auf sich ziehen. Zudem gehen wertvolle Wirtschaftsflächen verloren und die Tierwelt wird beeinträchtigt. 

"Zu große Landschaftsbelastung für zu wenig Energiegewinn"
Holger Ellerbrock MdL Umwelt- und raumordnungspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion


Windkraftgroßanlagen schadigen die Gesundheit der betroffenen Anwohner

Die riesigen Anlagen und deren Rotorblätter stellen darüber hinaus eine ständige Belastung für die betroffenen Anwohner dar. Wind- und Luftabrissgeräusche sowie rotierender Schattenwurf (Discoeffekt) rauben den Anwohnern Ruhe und Schlaf und führen teilweise zu Kopfschmerzen und psychosomatischen Störungen. Nicht zuletzt verlieren die Häuser und Grundstücke der Anwohner im optischen und akustischen Einwirkungsbereich der Windkraftanlagen erheblich an Marktwert und werden letztlich zu Gunsten einiger weniger Windkraftinvestoren teilenteignet. 

Die Position der FDP Landtagsfraktion in NRW

Die industrielle Nutzung der Windkraft sowie vor allem deren Zwangssubventionierung durch den "kleinen" Stromverbraucher ist für den Klimaschutz wirkungslos, ökologisch schädlich, ökonomisch unsinnig und sozial ungerecht. Deshalb spricht sich die FDP-Landtagsfraktion NRW dafür aus, den Bau industrieller Windkraftgroßanlagen und deren Subventionierung über das EEG schnellstmöglich zu beenden. 

Es ist an der Zeit, wieder zu einem energiepolitisch vernünftigen Weg zurückzukehren, weiteren Schaden von der Bevölkerung abzuwenden und die Zerstörung des Landschaftsbildes zu verhindern. 

Letztlich sollte es nur noch erlaubt sein, kleinere Windkraftanlagen zur Eigenversorqung zuzulassen und diese planungsrechtlich so zu behandeln, dass Beeinträchtigungen für Bevölkerung, Verkehr, Landschaftsbild, Tourismus und Vogelflug möglichst minimiert werden. 


"Windkraftanlagen zerstören den ländlichen Raum in NRW"
Felix Becker MdL, landschaftsschutzpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion


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