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Revue de presse suisse


28.05.2003 - Neue Zürcher Zeitung

Gegenwind zur Windenergie - Komitee lanciert landschaftsschützerisch motiviertes Manifest

Nachdem die Befürworter der Windenergie in der Schweiz letzten Herbst eine Charta ausgearbeitet haben, machen nun die Gegner der äolischen Energie mobil. In Bern hat gestern ein Komitee, bestehend aus Landschafts- und Heimatschützern, Politikern, Ökologen sowie Vertretern der lokalen Bevölkerung einiger Standorte, wo Windturbinen geplant sind, sein Manifest vorgestellt. Unterschrieben wurde es bis anhin von 60 Personen, darunter 10 National- und Ständeräte.

Einschnitt ins Landschaftsbild
Das Komitee bezeichnet die Förderung von Windturbinen in der Schweiz, wie sie das Bundesamt für Energie im Rahmen der ökologischen Energiepolitik betreibt, als falschen Weg. Die grössten Bedenken haben die Unterzeichner im Bereich des Landschaftsschutzes. Damit die Windturbinen genügend Energie erzeugen könnten, müssten sie auf exponierten Hügelspitzen oder Kuppen aufgestellt werden. Besonders im Jura, wo gemäss Bernard Chapuis, Präsident der lokalen Vereinigung gegen Windenergie, "Amis de Tête-de-Ran", 1000 Turbinen geplant sind, wäre dies eine Katastrophe für Landschaft und Einwohner. Chapuis fürchtet, dass auch der Tourismus leiden würde.

Energiepolitisch unsinnig
Die Mitglieder des Komitees bestreiten zudem, dass die Windenergie sowohl nach ökonomischen wie nach ökologischen Kriterien Sinn ergibt. Die Windenergie sei "keine nachhaltige Versorgung", sagte die St."Galler FDP-Ständerätin Erika Forster. Da in der Schweiz der Wind nicht regelmässig und gleich stark wehe, seien Windturbinen keine zuverlässigen Energielieferanten. Falls der Wind ausbleibe, müsse die gleiche Menge Strom mit der Produktion aus Kraftwerken kompensiert werden. Strom von Windturbinen sei zudem drei- bis viermal teurer als jener aus Kraftwerken. Gemäss Forster wird die Energie aus Windturbinen in der Schweiz marginal bleiben; selbst beim geplanten Ausbau von 10 Prozent würde der Anteil an der nationalen Energieerzeugung lediglich 0,2 Prozent ausmachen. Auch in der ökologischen Kosten-Nutzen-Rechnung schneide die Windenergie schlecht ab, sagte Hans Christoph Binswanger, Professor am Institut für Wirtschaft und Ökologie der Universität St."Gallen. Der Beitrag zur Elektrizitätsversorgung sei zu gering, als dass er den hohen Landverbrauch rechtfertige.

Bleibt die Frage nach den Alternativen.
Der Bund hat laut dem Energiegesetz die Aufgabe, erneuerbare Energien zu fördern. Ausweichmöglichkeiten sieht das Komitee in der Steigerung der Leistung der Flusskraftwerke sowie in der thermischen Nutzung von Sonnenenergie und der Geothermie. Ebenfalls sollte der Bau von Wärme-Kraft- Koppelungsanlagen in Erwägung gezogen werden. Nur : Auch hier sind lokale Proteste programmiert.

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