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11.06.2003 - Südwest Presse

Schwarzwald - Bürgerinitiative sammelt kritische Daten

Hier bei St. Peter im Hochschwarzwald

Elmar Klein hält Windräder  für Fremdkörper in der Landschaft, außerdem seien sie nicht rentabel.

Für Gegner von Windkraftanlagen weht in St. Märgen im Hochschwarzwald der richtige Wind. Eine Bürgerinitiative kämpft entschlossen gegen den Bau neuer Anlagen.

Elmar Klein ist Vorsitzender der Bürgerinitiative zum Schutz des Hochschwarzwaldes vor Windkraftanlagen. Der pensionierte Forstdirektor und 200 weitere Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft haben den Windmüllern den Kampf angesagt. "In der Zwischenzeit sind wir eine gefragte Adresse" - bei Windkraftgegnern in ganz Baden-Württemberg.
 
In der Broschüre "Informationen zur Windkraft im Binnenland" haben die Mitglieder viele Zahlen zusammengetragen; der Windstrom im Jahr 2002 habe bundesweit zu einer Mehrbelastung von 2,6 Milliarden Euro bei der Stromerzeugung geführt. Pro Kilowattstunde seien Zusatz-Kosten von 0,54 Cent durch Abschreibmodelle, Subventionen und hohe Vergütungszahlungen wegen der gesetzlich vorgeschriebenen Stromabnahme entstanden. "Ein Durchschnittshaushalt mit einem Stromverbrauch von 3500 Kilowattstunden musste damit direkt oder indirekt eine jährliche Mehrbelastung von 189 Euro tragen", sagt der einstige Forstdirektor.
 
Gut findet es Klein, dass das Land Ende 1998 die Förderung von Windkraftanlagen einstellte - bis dahin gab es je Kilowatt Nennleistung 1500 Mark Zuschuss und zum Bau zinsverbilligte Darlehen. Windkraftanlagen könnten bei der Energieversorgung nie eine große Rolle spielen, weil man nie wisse, wann geliefert werde - "hängt ja immer vom Wind ab." Für jede Strommenge aus Windkraftanlagen müsse deshalb die gleiche Menge konventioneller Kraftwerksstrom vorgehalten werden. Etwa 85 Prozent der durch Windkraft angeblich ersetzten Brennstoffe würden für diesen Parallelbetrieb benötigt, heißt es in St. Märgen.
 
Die Bürgerinitiative, die in ihrer Broschüre harte Gegenargumente gegen die Windkraft zusammengestellt hat, plädiert für den Ausbau der Wasserkraftwerke im Land - vor allem am Hochrhein. Sie würden mit viel höherer Effizienz jederzeit verlässlich verfügbaren Strom produzieren. Klein: "Genügend Wasser ist immer vorhanden. Flauten gibt es dafür ständig beim Wind selbst auf den höchsten Schwarzwaldbergen." Allein der Ausbau des Flusskraftwerkes Rheinfelden würde der Rechnung der Initiative zufolge bis zu 990 Windräder der Megawattklasse ersetzen. In Buchenbach bei Freiburg ersetze ein mit Sägemehl, Hackschnitzeln und Altholz betriebenes Kraftwerk (Leistung: 10 Megawatt) rund 100 Windräder. Dabei werde nur so viel Kohlendioxid freigesetzt wie im Holz vorher gespeichert wurde.
 
In einer noch relativ intakten Kulturlandschaft wie in Baden-Württemberg haben nach Ansicht der Hochschwarzwälder Bürgerinitiative Windkraftanlagen nichts zu suchen. "Die bis zu 150 Meter hohen Räder fokussieren den Blick. Man wird gezwungen hinzuschauen" schimpft Klein. "Es entsteht ein Landschaftsbild, das so niemand gewollt hat. Ein Gewöhnungseffekt ist auszuschließen."


http://www.windkraftgegner-schwarzwald.de

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