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02.04.2004 - Die Südostschweiz

Region Graubünden - Wenig Potenzial für Windenergie

Die Bündner Regierung steht dem Konzept «Windenergie Schweiz» kritisch gegenüber.
Im Kanton sei das Potenzial für eine effiziente Nutzung der Windenergie gering, teilte die Standeskanzlei Graubünden gestern mit. Hinzu kämen die unsichere Verfügbarkeit der Energie sowie die Probleme des Landschaftsschutzes. Die Stromproduktion aus Wasserkraft hingegen habe eine grosse Bedeutung. Deshalb habe die Produktion von Windenergie kaum eine Bedeutung.Bis 2010 will der Bund jährlich 50 bis 100 Gigawatt-Stunden Strom aus Windenergie produzieren. Dafür sind schweizweit 40 potenzielle Standorte für die Errichtung von Windparks ausgewählt worden. In Graubünden kommen je zwei in eine engere bzw. erweiterte Auswahl: Der Bischolpass am Übergang Heinzenberg-Safiental und die Vorderalp bei Obersaxen sowie die Alp Nova oberhalb Lumbrein und die Ochsenalp bei Arosa.
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