Jura Crêtes
Accueil OK     Plan de site     Imprimer Imprimer    
  Vous êtes ici : Revue de presse > Les dernières nouvelles en Allemagne
 
  VIDEOS des projets éoliens dans l'Arc jurassien
 
  CARTE DES PROJETS EOLIENS EN SUISSE
 
  >> REVUE DE PRESSE <<
  Presse suisse
  Presse française
  Presse allemande
  Ailleurs en Europe
  Reste du Monde
 
  -->> Oppositions
  Paysage Libre - Suisse
  Paysage Libre BEJUNE
  Travers du vent - NE
  Tramelan - JB
  Franches Montagnes- JU
  Paysage Libre - VD
  SOS Jura - VD sud
  Vallée de Joux - VD
 
  -->> Blogs
  Eolien, la presse et nous
  Voisine d'éoliennes
  Vent-de-Folie
  Vent-de-Folie's Photoblog
 
  Plateforme européenne contre l'éolien industriel - EPAW
 
  Eine kritische Auseinandersetzung mit Windenergie in der Schweiz
 
  Les projets
  Le concept national
  L'opposition
  Paroles de ...
  Efficacité énergétique
  Documents de référence
  Divers
  Protection des crêtes
  Paysage
 
  Dessins de presse
 
  Non aux Quads !
 


Les dernières nouvelles en Allemagne


30.01.2005 - Der Tagesspiegel

Kosten für Windenergie steigen

„Windkraft sorgt für dicke Luft“ vom 19. Januar 2005

Die aktuelle Berichterstattung zu den Ergebnissen der dena-Netzstudie hat in den letzten Tagen einigen Wirbel um Zahlen und deren Interpretation für den weiteren Ausbau der Windenergie verursacht. Natürlich sind die unterschiedlichen Interessenvertreter geneigt, die Zahlen in ihrem Sinne auszulegen. Aber die Ergebnisse der dena-Netzstudie sprechen eine klare Sprache, die niemand wegwischen kann: Die Einspeisevergütungen für Strom aus Windkraft, die auf die Stromverbraucher umgelegt werden, steigen von 2,1 Mrd. Euro im Jahr 2003 auf 5,4 Mrd. Euro im Jahr 2015 an.

Die Kosten für die privaten Endverbraucher steigen hiernach aufgrund des Zubaus der Windenergie im Zeitraum bis 2015 je nach Szenario um 0,385 – 0,475 Cent je kWh an. Darin enthalten sind 0,025 Cent pro kWh für den Ausbau des Höchstspannungsübertragungsnetzes. Nicht enthalten sind darin allerdings die Kosten für den notwendigen Ausbau der nachgelagerten Verteilungsnetze.

Daraus resultiert rein rechnerisch für einen durchschnittlichen Haushalt mit 3500 kWh/Jahr eine Zusatzbelastung von 13,5 Euro bis 16,6 Euro pro Jahr – nicht ein Euro pro Jahr. In der Studie werden lediglich Strombezugskosten auf dem Großhandelsmarkt ausgewiesen, die im Jahr 2015 je nach Szenario um 0,06 bis 0,08 Cent pro kW ansteigen werden. Eine Verdoppelung der Strompreise von 3,5 auf 7,1 Cent pro kWh wird dort nicht ausgewiesen und wird für den Zeitraum bis 2015 auch von niemandem erwartet.

Im Jahr 2015 wird nach der Studie die „gesicherte Leistung der installierten Windenergiekapazitäten“ bei dem heutigen Standard der Versorgungssicherheit von 99 Prozent rund 2300 MW erreichen – das heißt, dass wegen der schwankenden Windverhältnisse von den rund 40000 MW installierter Windkapazität in 2015 nur 2300 MW sicher einplanbare Kraftwerksleistung darstellen und konventionelle Kraftwerksleistung ersetzen können. Dies entspricht einem Anteil von etwa sechs Prozent der installierten Windenergiekapazität.

Andrea Weinert, Pressesprecherin, Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit

Pas d'informations pour cette catégorie
 
 
  © 2021 Arcantel SA. Tous droits réservés - Un produit Internet Solutions by Arcantel SA
Retour Homepage