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08.02.2005 - WirtschaftsWoche

Studie: Windenergie wird zum Sicherheitsrisiko

Die von der Bundesregierung in Auftrag gegebene Studie zur Nutzung der Windenergie in Deutschland hat weit reichende Folgen für die erneuerbaren Energien. Problem: Zwar wird der Anteil an Windenergie im Jahr 2015 auf 20 Prozent angewachsen sein, sicher sind davon verfügbar aber nur 6 Prozent.
Nach Informationen der WirtschaftsWoche werden am 23. Februar Bundesregierung, Energiewirtschaft und Windenergiebranche einen Kompromiss zur bislang unter Verschluss gehaltenen Studie erarbeiten. Klar scheint eine Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG): So sollen die Windmüller nach Informationen der WirtschaftsWoche ihr Recht verlieren, Strom jederzeit ins Netz einspeisen zu dürfen. Schon jetzt werde das Netz, so die Studie, regional im Grenzbereich seiner sicheren Übertragungsfähigkeit betrieben.
Zudem soll die Windbranche ihre Altanlagen zügig durch neue, sicher laufende und steuerbare ersetzen. Ansonsten droht bei den Unwägbarkeiten der Windenergie und dem Ausstieg aus der Atomenergie ab 2010 phasenweise ein Stromengpass.
Etliche Experten, auch Repower-Systems-Chef Fritz Vahrenhold, raten deshalb, die Laufzeiten der Atommeiler um fünf bis zehn Jahre zu verlängern
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