Jura Crêtes
Accueil OK     Plan de site     Imprimer Imprimer    
  Vous êtes ici : Revue de presse > Les dernières nouvelles en Allemagne
 
  VIDEOS des projets éoliens dans l'Arc jurassien
 
  CARTE DES PROJETS EOLIENS EN SUISSE
 
  >> REVUE DE PRESSE <<
  Presse suisse
  Presse française
  Presse allemande
  Ailleurs en Europe
  Reste du Monde
 
  -->> Oppositions
  Paysage Libre - Suisse
  Paysage Libre BEJUNE
  Travers du vent - NE
  Tramelan - JB
  Franches Montagnes- JU
  Paysage Libre - VD
  SOS Jura - VD sud
  Vallée de Joux - VD
 
  -->> Blogs
  Eolien, la presse et nous
  Voisine d'éoliennes
  Vent-de-Folie
  Vent-de-Folie's Photoblog
 
  Plateforme européenne contre l'éolien industriel - EPAW
 
  Eine kritische Auseinandersetzung mit Windenergie in der Schweiz
 
  Les projets
  Le concept national
  L'opposition
  Paroles de ...
  Efficacité énergétique
  Documents de référence
  Divers
  Protection des crêtes
  Paysage
 
  Dessins de presse
 
  Non aux Quads !
 


Les dernières nouvelles en Allemagne


20.10.2005 - Ots

Biomasse - Bioenergie besser als Wind und Sonne

ALLEMAGNE - Einen bitteren Vorgeschmack auf das nahende
Ende des Ölzeitalters spüren Deutschlands Verbraucher schon heute bei
ihrer Fahrt an die Tankstelle, bei jeder Heizölbestellung oder
Erdgasabrechnung. Doch während sich das Interesse auf Solar- und
Windenergie als künftige Alternativen konzentriert, fristen die
Bioenergien zur Zeit ein Schattendasein, obwohl sie als Alleskönner
gelten und schon heute mit über 60 Prozent den Löwenanteil an der
Energiebereitstellung aus erneuerbaren Energien liefern.

Bis 2010 könnten Bioenergien bei sinkenden Erzeugungskosten rund
vier Prozent zur Stromerzeugung beitragen - auf dem Wärmemarkt
alternative Heizsysteme immer mehr Hausbesitzer und Wärmeversorger
unabhängig von Öl und Gas werden lassen. Selbst Bio-Kraftstoffe
können in einigen Jahren, vor allem bei steigenden oder unverändert
hohen Spritpreisen, zum konkurrenzfähigen Kraftstoff für die
wachsende Zahl von Autos werden. 

Darüber hinaus bietet das Geschäftsfeld erneuerbare Energien den
traditionellen Landwirten eine interessante Einkommensalternative.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen um die
Agrarsubventionen der EU wird deutlich, dass die Bauern mittelfristig
eher mit weniger Fördermitteln auskommen und lukrative Alternativen
finden müssen. Dazu gehören nachwachsende Rohstoffe, schon allein
wegen ihrer Umweltfreundlichkeit. Bei der energetischen Verwertung
der CO2-haltigen Materie Biomasse wird nur soviel CO2 freigesetzt,
wie davor durch das Pflanzenwachstum aus der Luft gebunden wurde.
Eine stärkere Nutzung der Bio-Ressourcen gefährdet das Weltklima
nicht; anders als im Fall der fossilen Energien.

Experten sind sich längst darin einig, dass der Anteil der
Bioenergie in den kommenden Jahren stark anwachsen wird. Josef Auer
von Deutsche Bank Research betont dazu: "In Deutschland könnte der
Bio-Anteil am Primärenergieverbrauch bis 2030 unter günstigen
Annahmen den zweistelligen Bereich erreichen. Das wäre ein
beträchtlicher Sprung (heute: 2,3 Prozent)."

Auf Grund der gesetzlich vorgeschriebenen Verpflichtung der
Netzbetreiber, Anlagen zur Erzeugung von Strom nach dem
Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) an ihr Netz anzuschließen und den
gesamten angebotenen Strom abzunehmen, können die Betreiber von
Biomassekraftwerken Investoren gewinnen, die an einer
überdurchschnittlichen und dazu jahrelang gesicherten Rendite
interessiert sind.

Ein Beispiel: In der 22.000-Einwohner-Stadt Haldensleben
(Sachsen-Anhalt) entsteht in den nächsten Monaten ein Kraftwerk, das
mit Pflanzenöl aus Raps arbeiten wird. Knapp 15 Millionen Euro wollen
die Betreiber der "Deutsche Biomassekraftwerk I GmbH" investieren.
Die beteiligten Geldgeber erwartet eine jährliche Ausschüttung von
sieben Prozent in den nächsten 20 Jahren, dabei ist die Investition
mit einer Kapitalgarantie ausgestattet.

Pas d'informations pour cette catégorie
 
 
  © 2021 Arcantel SA. Tous droits réservés - Un produit Internet Solutions by Arcantel SA
Retour Homepage