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25.11.2007 - Südostschweiz Graubünden

Von der Windstrom-Euphorie bleibt kaum ein laues Lüftchen

GRAUBUNDEN - Die Windenergie wird in Graubünden wohl auf längere Sicht nicht kommerziell genutzt. Diverse Projekte sind gescheitert.
Graubünden spielt in der Zukunftsplanung der Schweizer Vereinigung zur Förderung der Windenergie keine Rolle mehr: Von ursprünglich vier möglichen Standorten für Windkraftwerke haben die Fachleute zwei ganz fallen lassen, zwei scheinen zwar noch im Konzept «Windenergie Schweiz» auf, gelten aber als «problematisch».
Auch verschiedene von Wintersportorten in Graubünden zur Jahrtausendwende lancierte Kraftwerkprojekte werden nicht mehr weiterverfolgt. So ist in Arosa von der geplanten Anlage auf dem Weisshorn schon länger keine Rede mehr, wie Reto Zampatti, Direktor von Arosa Energie, auf Anfrage bestätigte.
Keine Zonen ausgeschieden
Auch beim Kanton glaubt man offenbar nicht an die kommerzielle Zukunft von Bündner Windkraft. Im Gegensatz zu anderen Kantonen hat Graubünden in der kantonalen Richtplanung keine so genannten Windenergiezonen ausgeschieden, wie das Amt für Raumentwicklung bestätigt. Für Regierungsrat Stefan Engler, Vorsteher des kantonalen Bau-, Verkehrs- und Forstdepartements, liegen die Schwerpunkte der Bündner Energiegewinnung wohl auch in Zukunft bei der Wasserkraft und den Biomasse-Kraftwerken.
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