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26.08.2011 - Südkurier

Windkraftparks im Gegenwind

DEUTSCHLAND - Windkraftanlagen bergen möglicherweise Risiken, über die noch kaum öffentlich gesprochen wird: Sie senden Infraschall aus. Ein internes Schreiben der Freien Wähler bringt diesen Aspekt jetzt in die Diskussion.

Stadtrat Helmut Maunz bittet die Mitglieder, sie mögen „zur Vorbereitung der nächsten Sitzung die ersten Seiten des Gutachtens lesen, um möglichst breit informiert zu sein.“ Dabei geht es um „Infraschall von Windkraftanlagen als Gesundheitsgefahr“.

Prof. Dr. jur. Erwin Quambusch und Martin Lauffer aus Hohentengen als wissenschaftlicher Bearbeiter haben sich mit dem Thema befasst und vertreten wie eine zunehmende Zahl von Wissenschaftlern die Auffassung, der von großen Windparks ausgehende Infraschall berge Gesundheitsgefahren. Solange diese nicht durch technische Vorkehrungen beseitigt werden können, sollte deren Errichtung nur zulässig sein, wenn sie außerhalb der Sichtweite von Wohngebieten liege. Am Standortes Gehrenberg wäre das kaum lösbar. Die Autoren sehen es als gesichert an, dass tieffrequenter Schall das Gehirn zur Resonanz anregt und so Bewusstseinsveränderungen hervorrufen kann. Quambusch möchten sich gerne von der für Behörden maßgeblichen Anwendung der „TA Lärm“ verabschieden, da diese auf den Schalldruckpegel abhebt, und Störwirkungen unterhalb der Hörwirkung nicht erfasst. Es komme auf die Umweltwirkung und nicht auf den Schallpegel an. Infraschall, wie ihn Windräder erzeugen, werde zwar nicht mehr vom Gehör erfasst, was nicht bedeute, er sei nicht wahrnehmbar. Der Bundesverband Windenergie hält Infraschall für völlig harmlos. Professor Quambusch schreibt , tieffrequenter Schall könne Gehirnschwingungen stimulieren und modulieren und somit „eine künstlich herbeigeführte labile emotionale Lage erzeugen“.

Dazu gehöre die zwanghafte Aufmerksamkeit, sich fortwährend auf einen tieffrequenten Ton konzentrieren zu müssen. Gesundheitliche Schäden seien am ehesten bei intensiven kurzzeitigen als auch bei kontinuierlichen Langzeitexpositionen zu erwarten. Generell sei der Leidensdruck hoch. Als am besten gesicherte Infraschallwirkung gilt zunehmende Müdigkeit nach mehrstündigem Ausgesetztsein. Auch von einer Störung der nächtlichen Cortisolrhythmik ist die Rede, was sich auch auf die Arbeitsleistung auswirke. Vor diesem Hintergrund schreibt Helmut Maunz: „Das könnte zum Beispiel den Wirthshof in Bedrängnis bringen, wenn wegen der möglichen Diskussion die Camper wegblieben“. Maunz ist auf das Thema über einen Leserbrief im SÜDKURIER aufmerksam geworden. Die Thematik hat der Apotheker anfangs nicht so ernst genommen, aber je mehr er sich damit beschäftigt, desto mehr erschreckt es ihn. „Es ist nicht mit Handstrahlung vergleichbar, es ist messbar, und es nimmt mit der Größe der Windräder zu“, sagte Helmut Maunz.

Quambusch und Laufer abschließend: „Da das zu gewährleistende Schutzniveau mittels der bisherigen Genehmigungspraxis nicht mehr gewährleistet werden kann, wird sich entsprechend die Zahl der Genehmigungen in großem Umfang reduzieren müssen.“ Es sei davon auszugehen, dass die erteilten Genehmigungen in den Fällen gefährlichen Infraschalls als rechtswidrig anzusehen und … zurückzunehmen seien.

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