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Revue de presse suisse


01.06.2012 - Die Südostschweiz

«Graubünden eignet sich wenig für die Windenergie»

GRAUBUNDEN - Der Bund sieht in der Schweiz ein Potenzial von 800 neuen Windkraftanlagen. Unter den möglichen Standorten nennt er auch drei in Graubünden. 

Weltweit befindet sich die Windenergie im Aufbruch: Die globale Wachstumsrate neu errichteter Windkraftanlagen liegt laut dem Bundesamt für Energie (BFE) bei 20 Prozent. Auch in der Schweiz birgt die Windenergie ein grosses Potenzial: Bis 2050 könnten gemäss dem BFE neue Anlagen rund 4000 Gigawattstunden Strom pro Jahr produzieren. Das entspricht 800 Windkraftanlagen. Drei Anlagegruppen davon könnten laut Potenzialberechnungen des Bundes in Arosa, auf dem Bischolpass beim Heinzenberg und auf der Vorder alp bei Obersaxen gebaut werden. Dem Vorsteher des Bündner Forst-, Verkehrs- und Baudepartements, Mario Cavigelli, sind diese Standorte bekannt, aber nur zum Teil ein Thema. «Der Kanton hat bei seinen Potenzialabschätzungen für die Windkraft einen anderen Ansatz als der Bund verfolgt », so Cavigelli.

Das Potenzial ist vorhanden

«Der Bund richtet in seinen Potenzialberechnungen sein Augenmerk auf ein technisches Potenzial», erklärt Cavigelli weiter. Aspekte wie die Bereitschaft und das Interesse von Investoren oder Hinweise auf die Akzeptanz neuer Anlagen bei den Standortgemeinden und deren Bevölkerung seien in dieser Studie naturgemäss nicht berücksichtigt. Dass allerdings Potenzial für Windanlagen auch in Graubünden vorhanden ist, bestätigt auch Cavigelli. «Wir gehen davon aus, dass bis 2035 mit insgesamt rund 40 Windkraftanlagen 200 Gigawattstunden Strom pro Jahr produziert werden können. Wir stützen unsere Annahmen im Wesentlichen auf die der Öffentlichkeit bereits bekannten Projekte in St. Moritz, Haldenstein, der Val Lumnezia, auf dem Crap Sogn Gion und im Bezirk Hinterrhein», so Cavigelli.

«Primär ein Wasserkraftkanton»

Gemäss den vom Bundesrat veröffentlichen Energieperspektiven 2050 sollte Graubünden mindestens 1050 Gigawattstunden pro Jahr zusätzlichen Strom produzieren. Ohne die Stromproduktion aus Grosswasserkraftwerken ist dieses Ziel aber laut Cavigelli nicht erreichbar. «Graubünden eignet sich nur wenig für die Windenergie. Wir sind primär ein Wasserkraftkanton.»
Das widerspiegelt sich auch in den Zahlen des Kantons: Das realistische Steigerungspotenzial zur Produktion von Strom aus Wasserkraft ist über viermal grösser als jenes aus der Produktion mit Windenergie. «Die Wasserkraft wird in Graubünden auch in Zukunft einen Anteil weit über 90 Prozent behalten, während der Anteil an Windenergie im guten Fall nur rund zwei Prozent der Gesamtproduktion im Kanton erreichen kann», so Cavigelli.

Noch wenig Erfahrungen vorhanden

Auch wenn die Windenergie nicht die primäre Energiequelle darstellt, sind die Potenzialberechnungen des Bundes zur Windenergie für Graubünden relevant. «Die Studie ist richtungsweisend und gibt Aufschluss darüber, welche Perspektiven der Bund verfolgt und in welche Richtung er die Rahmenbedingungen künftig beeinflussen wird», so Cavigelli. Und: «Die Studie des Bundes kommt einer politischen Willenserklärung zugunsten der Windenergie gleich.» Damit lasse sich beispielsweise auch abschätzen, welche Fördermittel künftig wo fliessen könnten.

Zu viel in die Studie des Bundes hineininterpretieren möchte Cavigelli aber nicht. «Bei der Windenergie befindet sich die Schweiz in einem Feld, in welchem es erst wenig Erfahrungen gibt. Darum ist ein sorgfältiges Annähern gefragt. Graubünden zumindest geht sehr sorgfältig vor.»

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