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Revue de presse suisse


13.08.2012 - Bündner Tagblatt

Der Windpark-Widerstand lodert auf dem Piz Sezner

GRAUBUNDEN - Von Wien bis Nizza sind am Samstagabend Höhenfeuer entfacht worden, die Zeichen für eine nachhaltige Zukunft der Alpen setzen sollen. Mit einem Feuer auf der Alp Sezner bei Obersaxen haben die Gegner auf die Nachteile des geplanten Windparks aufmerksam gemacht.

Langsam versinken die Bergspitzen im Schatten. Der ideale Zeitpunkt, um das gemütliche Sonnenbad auf der Terrasse des «Wali» zu beenden und die Wanderschuhe zu schnüren. Ein rund eineinhalb stündiger Aufstieg liegt vor den mehrheitlich einheimischen Windparkgegnern. Auf dem Berg angekommen, treffen sie auf einige Kollegen, die von Lumbrein her wanderten. Schon bald ist das bereits deponierte Holz zu einem Scheiterhaufen geschichtet und die gemütliche Runde geniesst auf 2309 Metern über Meer die Abendsonne.

Ihnen allen soll das diesjährige Höhenfeuer auf dem Piz Sezner Mut machen, sich für eine Alpenwelt ohne gigantische Windräder einzusetzen. Die Gruppe engagiert sich für eine intakte Alpenwelt ohne Industrieanlagen, ohne einen Windpark Surselva und für die Erhaltung der natürlichen Lebensräume für Mensch und Tier.

Intakte Alpenwelt erhalten

«Der Eingriff in die Natur ist im Verhältnis zum daraus gezogenen Nutzen viel zu gross», ist Gau- denz Alig vom Resolutionskomitee «Windpark Surselva» überzeugt. Für ihn ist die Vorstellung furchtbar, dass bereits in wenigen Jahren auf dem Gemeindegebiet von Obersaxen und Lumbrein 40 bis 60 rund 120 Meter hohe Türme stehen sollen. Ein solcher entspräche rund der dreifachen Höhe des Obersaxner Kirchturms

«Ich glaube, der Bevölkerung ist nicht bewusst, um welche Dimensionen es sich bei diesem Projekt handelt», meint Alig und zeigt auf den Bergspitz, wo die Räder später zu sehen wären.

Für Windenergie ungeeignet

Rund ein Dutzend Leute haben sich deshalb am Samstag beim Restaurant «Wali» in Obersaxen versammelt. Gemeinsam wollen sie an diesem Abend ein Zeichen setzen und sich mit einem Höhenfeuer für eine Alpenwelt ohne Industrieanlagen einsetzten. Auch wenn die Gegner des Windparks Surselva erneuerbare Energie befürworten, ist für sie ein Windpark in Graubünden keine Lösung. «An der Nordsee sind die Winde perfekt für eine solche Energiegewinnung, doch hierzulande reichen sie nicht aus», meint Alig. So würde die selbe Anlage an einem guten Windstandort zwei- bis dreimal mehr Energie produzieren als auf der Alp Sezner. «Ausserdem müssten für den Bau eines Windparks die Strassen auf sechs Meter verbreitert werden», so Alig. Für ihn ist dieser Aufwand viel zu gross, angesichts der kurzen, effektiv geplanten Lebenszeit der Windenergieanlange von 18 bis 20 Jahren. Zudem würden die im letzen Jahr durchgeführten Messungen der Windverhältnisse geheim gehalten werden, was die Gegner ebenfalls kritisieren, denn so könnten diese Daten nicht nachvollzogen werden.

Da die meisten Masten im Wirtschaftsgebiet zu stehen kämen, befürchten einige Touristiker, dass einige Gäste deshalb ausbleiben, was für sie finanzielle Einbussen nach sich ziehen würde. Dies will das Resolutionskomitee «Windpark Surselva» mit allen Mitteln verhindern. «Demnächst wollen wir einen Verein gründen, sodass wir berechtigt sind, Einsprache gegen die Bauausschreibungen zu erheben», erzählt Alig. Für ihn ist klar, dass die Schweiz auf die Karte Solarenergie setzen sowie in Wasserkraftwerke investieren sollte.

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