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Revue de presse


12.08.2013 - Walliser Bote

Windpark Gries verzögert sich - Bewilligungsverfahren dauert länger als erwartet

VALAIS - Nufenen - | Der Bau von vier weiteren Windenergieanlagen am Nufenenpass kann frühestens im nächsten Jahr in Angriff genommen werden.

Noch vor Jahresfrist war die in Grimisuat ansässige Firma SwissWinds davon ausgegangen, im Gebiet Gries schon in diesem Sommer mit den Infrastrukturarbeiten beginnen zu können. Das mehrstufige Bewilligungsverfahren ist aber aufwendiger als angenommen. «Wir warten immer noch auf die Homologation des Detailnutzungsplans durch den Kanton», sagte Tobias Schöpfer, Mediensprecher von SwissWinds, am Freitag zum Stand der Dinge. Der genehmigte Detailnutzungsplan ist eine der Hauptvoraussetzungen für die Einreichung des Baugesuchs.

Verschiebung um etwa ein Jahr

SwissWinds hofft, das Baugesuch Anfang 2014 einreichen und im kommenden Sommer mit den Bauarbeiten beginnen zu können. «Die Realisierung des Projekts dürfte sich demnach um etwa ein Jahr verzögern», sagte Schöpfer.

Er gab zu bedenken, dass der Kanton mit der Genehmigung eines Windparks ebenfalls Neuland betrete. Zudem würden von verschiedenen Seiten immer wieder neue Aspekte eingebracht, denen man Rechnung tragen müsse. «Es ist ein recht dynamischer Prozess, ein ständiges Anpassen in einem regelmässigen Austausch mit dem Kanton», so Tobias Schöpfer.

Umweltverträglichkeit auf dem Prüfstand

Zurzeit lässt SwissWinds den Umweltverträglichkeitsbericht erarbeiten. Dafür wird unter anderem auch der Herbstzug der Fledermäuse untersucht. Dies geschieht mithilfe eines kleinen, an einem Mast befestigten Mikrofons, wie Tobias Schöpfer weiter berichtete. Auch der Vogelzug werde unter die Lupe genommen.

Studien zeigen, dass Windkraftanlagen negative Auswirkungen auf Vögel haben können. Die Hauptrisiken liegen in der Kollisionsgefahr und in einer Veränderung des Lebensraums. Von der Kollisionsgefahr sind Zugvögel und grosse Vögel, namentlich segelfliegende Arten wie Greifvögel und Störche, besonders betroffen. Vögel können mit Rotorblättern und Masten von Windenergieanlagen kollidieren, beim Vorbeifliegen in einen Sog geraten oder durch Wirbel der Rotoren zu Boden geschleudert werden.

Weiterhin Windmessungen

Fortgesetzt werden auch die Windmessungen auf dem Cornopass in der Region Gries. Die Ergebnisse sollen es erlauben, zusammen mit den Daten der bestehenden Anlage ein um fassendes Windmodell zu erstellen. Aufgrund dieses Modells können die genauen Windverhältnisse im Gebiet modelliert und mögliche Querströmungen entdeckt werden. Zudem will SwissWinds die zusätzlichen Erkenntnisse nutzen, um die optimalen Anlagetypen für den vorgesehenen Standort zu ermitteln.

Für die Windmessungen wurde bereits im vergangenen Herbst ein 60 Meter hoher Mast aufgebaut. Daran ist neben einem Schalenkreuz-Anemometer auch ein Ultrasonic-Anemometer befestigt. Dieses spezielle Gerät misst den Wind mittels Ultraschallwellen und ist resistent gegen Vereisung. Um die horizontale und vertikale Windgeschwindigkeit und Windrichtung zu ermitteln, werden zusätzlich punktuelle Lidar-Messungen durchgeführt. Diese Methode ist dem Radar ähnlich, wobei jedoch anstelle von Funkwellen Laserstrahlen ausgesendet werden.

10 MW Gesamtleistung

Zusammen mit der bestehenden Anlage soll der Windpark Gries einst fünf Windkraft anlagen umfassen. Die installierte Leistung wird insgesamt 10 Megawatt betragen. Dies würde in etwa der Leistung der Wasserkraftanlage am benachbarten Gries-Stausee entsprechen

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