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Revue de presse suisse


23.06.2016 - Der Bund

Im Berner Mittelland drehen wohl schon bald Windräder

CANTON DE BERNE - Die Gemeinden der Regionalkonferenz Bern-Mittelland ebnen den Weg für den Bau von Windkraftwerken. Doch dafür sind finanzkräftige Investoren nötig.

Eine Brise von mindestens 4,5 Metern pro Sekunde ist nötig, damit sich die Rotorenblätter einer Windenergieanlage in Bewegung setzen. Solch gute Windverhältnisse finden sich in der Region Bern unter anderem in der Gemeinde Vechigen und in den Gebieten Stockeren-Mauss-Rosshäusern und Lindechwald-Kohlholz. Und genau dort sollen schon bald Windenergieanlagen gebaut werden. Zumindest, wenn es nach den Gemeindevertretern der Gemeinden der Regionalkonferenz Bern-Mittelland (RKBM) geht. Die 64 anwesenden (von 85) Gemeindeoberhäupter stimmten an der gestrigen Regionalversammlung in Uettligen dem Regionalen Richtplan Windenergie deutlich zu. Einzig drei Gemeinden wehrten sich gegen diese Pläne; so auch Diemerswil, wo dereinst Windräder zu stehen kommen könnten. Mit dem Richtplan wird geregelt, welche Gebiete sich für Windenergie besonders eignen. Und er soll sicherstellen, dass in der Region Bern Mittelland kein Wildwuchs entsteht. Nach der Regionalversammlung wird sich im Herbst auch der Kanton noch mit dem Papier befassen. Widerstand ist von ihm allerdings kaum zu erwarten.

Noch ein weiter Weg

Und doch ist es noch längst nicht klar, ob in den definierten Gebieten dereinst überhaupt Windräder drehen werden. Denn ob dort überhaupt gebaut wird, entscheiden schliesslich die Gemeinden selber. Das Nein aus Diemerswil hat gezeigt, dass solchen Vorhaben noch immer ein rauer Wind entgegenweht. Einen weiteren Punkt führte am Donnerstag Jörg Zumstein, Präsident der Kommission Raumplanung, aus: «Es braucht auch Investoren, die bereit sind, solche Projekte zu finanzieren.» Einen solchen hat zumindest die Gemeinde Vechigen bereits gefunden: Die Könizer Considerate AG könnte sich vorstellen, in der Gemeinde einen kleinen Windpark zu realisieren. Um zu testen, ob ein solches Vorhaben rentabel wäre, will sie schon bald Windmessungen durchführen. Erst kürzlich hat die Considerate AG das Baugesuch für den 90 Meter hohen Windmast eingereicht.

Die Regionalkonferenz hat im Auftrag des Kantons verschiedene Standorte geprüft, die sich für Windkraftwerke eignen würden. Dabei hat sich gezeigt, dass neben den drei im Richtplan aufgeführten Standorten auch Murzelen, die Gibelegg und der Belpberg (teilweise) geeignet wären. Bevor diese drei Standorte allerdings in den Richtplan aufgenommen werden, müssen gemäss den Verantwortlichen erst noch «die raumplanerischen Nutzungsinteressen gegenüber den Schutzinteressen» abgewogen werden. Künftig soll es gemäss Richtplan aber möglich sein, Windenergieanlagen in Waldgebieten zu erstellen.

Andere Gebiete wurden bereits zu einem früheren Zeitpunkt verworfen. So zum Beispiel Linden, wo im Durchschnitt ein allzu laues Lüftchen weht. Aber auch die im Naturpark Gantrisch gelegenen Gebiete bei Schwarzenburg, Guggisberg, Rüeggisberg und Riggisberg wurden verworfen. Dies nicht zuletzt wegen «einschneidender Auswirkungen auf das Landschaftsbild».

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